Rezension: Peter Hase


Heute möchte ich euch mehr über den niedlichen Peter Hase berichten! Ich habe kürzlich nämlich den Film gesehen und bin seitdem ganz vernarrt in die süße Hasenbande. Und auch die deutschen Kinobesucher*innen scheinen ganz aus dem Häuschen zu sein: Der Film hat am Startwochenende inklusive der Previews über 340.000 Besucher angelockt und legt damit den drittbesten Start des Jahres hin. Auf meinem Instagram-Kanal könnt ihr darüber hinaus bis heute Abend 2x2 Tickets für den Film gewinnen. Wie mir Peter Hase gefallen hat, erfahrt ihr hier.


Peter ist nicht nur ein kluger, sondern auch ein ziemlich kesser kleiner Hase. Zusammen mit seinen Geschwistern und seinen tierischen Freunden macht er sich immer wieder im Garten des kleinkarierten Erfolgsmanns Mr. Thomas McGregor (Domhnall Gleeson) am Gemüse zu schaffen. Seitdem führt McGregor nämlich Krieg gegen den Hasen Peter. Wäre nicht die liebreizende Bea (Rose Byrne) in der Nachbarschaft, die nicht nur Peter, sondern auch McGregors Herz erwärmt … Wer kann den Garten erobern? 
Der Film basiert auf der zauberhaften Geschichte von Beatrix Potter, die manche noch aus ihrer Kindheit kennen werden. Mich begeisterten vor allem die Bilder im Film, die Bea malt, denn sie ähneln absichtlich stark den Illustrationen aus dem Original – Achtung, Nostalgiealarm! Allerdings ist der Film nicht nur etwas für das Herz, sondern auch für die Lachmuskeln: Neben gewollt übertriebenen Slapstick-Einlagen, die wie für die Kinderaugen gemacht sind, brilliert der Film mit humorvollen Dialogen für Erwachsene.

Während Domhnall Gleeson eine Bandbreite an Emotionen auffährt und zeigt, dass er nicht nur lustig, liebevoll, spießig und zornig sein kann, wirkt Rose Byrne gegen ihn fast schon unterkühlt, obwohl doch gerade ihre Rolle die Freundlichkeit in Person ist. Die schauspielerischen Leistungen weichen meiner Meinung nach jedoch stark voneinander ab und die Chemie der beiden kommt leider nicht ganz so gut rüber.

Vor allem bei den Animationen war ich mir anfänglich ja sehr unsicher, doch die Hasen sind einfach nur niedlich und super dargestellt. Manchmal erwischte ich mich dabei, wie ich genauer hinsah, um zu prüfen, ob nicht doch noch mit echten Häschen gedreht wurde. Dagegen fallen die Animationen der anderen Tiere aber leider etwas schwächer aus. Ich hätte mir gewünscht, dass gleich viel Wert auf die Bearbeitung gelegt worden wäre.
Man muss sich außerdem erst einmal daran gewöhnen, dass die Tiere allesamt sprechen - und teilweise sogar singen! Aber keine Sorge, nicht viel und auch nicht sonderlich ernsthaft: Das Gesinge ist durchaus nur als Hommage an Disney zu verstehen. Wer den Film bereits kennt, weiß genau, was ich meine (die armen Vögel!).

PETER HASE pendelt zwischen der unruhigen Großstadt London und einem malerischen Dörfchen im Nirgendwo hin und her – Dieser Kontrast sorgt nicht nur für Abwechslung im Szenenbild, er macht Londonfans und Landliebhabern gleichsam eine Freude. Mir gefiel es ausgesprochen gut, wie der Szenenwechsel vollzogen wurde!

Interessant ist vor allem, dass eine besondere Szene die Erwachsenen Zuschauer*innen in Amerika und in Deutschland erschüttert haben soll: McGregor leidet an einer Allergie, die im Film von den Hasen provoziert wird, um McGregor zu beseitigen. Inwiefern ihr die Szene als problematisch empfindet, solltet ihr selbst sehen. Ich persönlich denke nicht, dass das Drama darum großartig gerechtfertigt ist. Immerhin will McGregor die Tiere ja auch mit seinen Mitteln vom Boden fegen ...

Leider hatte ich nicht die Gelegenheit, den Film im Original zu sehen. Die deutsche Synchronisierung mochte ich nämlich nur eher mäßig. Das lag daran, dass mir die Stimme von Christoph Maria Herbst (der Peter spricht) schlichtweg zu penetrant war und ich immer wieder sein Gesicht vor Augen hatte. Dass Domhnall Gleeson weiterhin von Sebastian Schulz gesprochen wurde, sorgte bei mir ebenfalls für Verwirrung: Herr Schulz synchronisiert Howard Wolowitz aus THE BIG BANG THEORY – Und ich finde nicht, dass die Rolle von Thomas McGregor da so gut zu passt.

Dennoch hat mich der Film wirklich gut unterhalten: Ich habe zu der Musik gewippt, gelacht, ein bisschen geweint und vor lauter Liebreiz geseufzt. Ein perfekter Film, um die Ostertage einzuläuten! Ich finde nicht, dass der Film nur für Kinder geeignet ist, auch wenn der Humor an vielen Stellen natürlich auf die Zielgruppe angepasst ist. Vor allem als Fan von Domhnall Gleeson hat mich jede Szene mit ihm erfreut, denn er hat mal wieder gezeigt, wie vielfältig sein Talent ist. Ich hätte mir gewünscht, dass die Leistung der weiblichen Hauptrolle etwas stärker ausgefallen wäre, denn so steht Gleeson ziemlich im Vordergrund, obwohl Bea ja nun die Autorin der PETER HASE Geschichten verkörpert. Insgesamt muss ich zugeben, dass ich den Film ohne Gleeson wohl nicht gesehen hätte, doch im Nachhinein bin ich froh, ihn gesehen zu haben. Ich vergebe vier von fünf möglichen Lesebrillen für PETER HASE.


Und genau deshalb möchte ich bis heute Abend auch 2x2 Karten in Zusammenarbeit mit Sony Pictures und S&L Medianetworx verlosen. Was ihr dafür tun müsst? Schaut auf meinem Instagram-Kanal vorbei und beantwortet dort die gestellte Frage. Viel Glück!


#PeterHaseFilm


Titel: Peter Hase
Regie: Will Gluck
Story & Drehbuch: Rob Lieber, Will Gluck
Original: Beatrix Potter
FSK: ohne Altersbeschränkung
Sonstiges: 95 Minuten Laufzeit



Die genannten Details sind von Sony Pictures Entertainment entnommen.

Vielen Dank an S&L Medianetworx!


Originaltitel: Peter Rabbit / Genre: Kinderfilm / Kinostart: 22.03.2018
Regie: Will Gluck / Drehbuch: Rob Lieber, Will Gluck

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