The Handmaid's Tale - Season 3


[Werbung: Presseexemplar] Seit dem 05.12.2019 ist die dritte Staffel der preisgekrönten Serie „The Handmaid's Tale“ auf DVD und Blu-ray erhältlich. Ich fand die ersten beiden Seasons schon so krass und der Cliffhanger hat mir auch keine Ruhe gelassen, sodass ich mich sehr auf die neuen Episoden gefreut habe. Im heutigen Blog-Beitrag erzähle ich euch, worüber die dritte Staffel handelt und wie sie mir so gefallen hat.

In der Welt von „The Handmaid's Tale“ lebt ein großer Teil Amerikas unter der Hand einer religiösen Sekte, dem Regime von Gilead. Die meisten Menschen sind unfruchtbar, die wenigen Frauen, die noch Kinder gebären können, werden zu Mägden degradiert: Sie müssen den höhergestellten Familien wie Maschinen Kinder zur Welt bringen, dies ist ihre einzige Funktion. June (Elisabeth Moss) ist ebenfalls eine Magd, doch sie hat diese Welt satt: sie rebelliert und bekämpft Gilead von innen heraus.

Die dritte Staffel zeigt erstmals was in den anderen Teilen Amerikas geschieht, die Gilead folgen. Insbesondere Washington hat es hart getroffen, in der die Mägde teilweise den Mund zugenäht bekommen, um nicht einmal mehr zu sprechen. „The Handmaid's Tale“ spielt mit den Gefühlen der Zuschauer_innen und auch während der dritten Staffel wollte ich mehrfach den Fernseher aus dem Fenster schmeißen. Man wird einfach richtig, richtig wütend und fühlt sich komplett machtlos. Es ist krass, was eine Serie mit einem machen kann …

Leider waren einige Folgen sehr langgezogen und fühlten sich wie Lückenfüller an – das hat „The Handmaid's Tale“ eigentlich gar nicht nötig. Die Story ging leider nicht immer in eine klare Richtung, sodass ich mich zwischendrin gefragt habe, was die Macher eigentlich wollen. Ich fand die ersten beiden Staffeln deutlich strukturierter. Ich hoffe aber, dass wir in der nächsten Season dann wieder etwas mehr Ordnung haben und man genauer erkennen kann, wohin die Folgen führen werden.

Ich freue mich jedes Mal auch sehr, wenn man mehr über die anderen Mägde erfährt oder auch sieht, was beispielsweise in Kanada passiert. Dieses Mal blieb der Fokus bei den Mägden aber eindeutig auf June, was ich auch verstehen kann, da sie die Rebellion im Inneren anführt. Dennoch wäre es schön gewesen, einige andere Perspektiven einzunehmen.

Die schauspielerische Leistung von Elisabeth Moss hat mich auch in dieser Staffel sehr beeindruckt, genau wie das Kostüm und die tolle Kombination von Musik und Bild, die immer sehr kontrastreich ist. Als Bonus erwartet euch übrigens ein Special über die Frauen in Gilead.

Ich bin gespannt, wie es in der vierten Staffel dann weitergeht und kann es kaum erwarten, mehr von „The Handmaid's Tale“ zu sehen. Eine Serie, die einfach nur unter die Haut geht.




Die Bilder sind dem FOX Presseserver entnommen. Vielen Dank für das Belegexemplar.

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