Long Shot


[Werbung: Presseexemplar] Vor dem Film „Long Shot – Unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich“ habe ich mich im Kino irgendwie gedrückt. Ich fand den Trailer eher semi-ansprechend und da Kinowerbung bekanntermaßen immer gleich ist, wurde mir der Trailer bestimmt fünf oder sechs Mal bei meinem Besuchen vorgeführt. Als mein LitCast Kollege Lennart jedoch meinte, ich soll mir den Film unbedingt mal ansehen, habe ich mir die Blu-ray vorgenommen und geprüft, was der Film so kann.


„Long Shot – Unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich“ ist seit dem 30. Oktober auf DVD und Blu-ray erhältlich. Darin geht es um die amerikanische Außenministerin Charlotte Field (Charlize Theron), die sehr gebildet ist und genau weiß, was sie will. Allerdings bemerken Charlotte und ihr Team, dass sie für ihre Auftritte einen neuen Redenschreiber benötigt und da kommt der tollpatschige Journalist Fred Flarsky (Seth Rogen) ins Spiel. Als Charlotte und Flarsky aufeinandertreffen, erinnern sie sich daran, dass sich die beiden schon von Früher kennen: Charlotte war nämlich seine Babysittern und Flarsky war damals schon unsterblich in Charlotte verliebt. Die Gefühle flammen wieder auf, doch Flarsky glaubt nicht daran, dass er Chancen bei Charlotte hat. Sie spielt nicht nur in einer ganz anderen Liga, sie ist ja auch noch seine Chefin … Und so nimmt das Gefühlschaos seinen Lauf.


Zugegeben, die Story fand ich ganz erfrischend. Charlotte ist eine selbstständige und starke Frau und zeigt mehrmals, dass sie ihr Leben auch alleine auf die Reihe bekommt. Zwischendurch wird es allerdings ganz schön absurd: Da Charlotte so viel arbeitet, macht sie Power Naps mit offenen Augen. Das war mir irgendwie ein bisschen zu viel des Guten. 
 Ich war vor allem auch etwas besorgt, dass der typische Seth Rogen Humor zu stark im Vordergrund steht. Es gab allerdings nur einige wenige Witze, die unter die Gürtellinie gingen (aber genau diese, teilweise sogar sexistischen, Sprüche prägten sich bei mir natürlich ein). Wer sich von „Long Shot – Unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich“ also einen typischen Rogen-Film erhofft, liegt falsch. So richtig mein Humor war es leider jedoch auch nicht. Viele Witze sah man auch bereits im Trailer, sodass für mich kaum Überraschungen übrig blieben.

Ganz niedlich fand ich tatsächlich die Lovestory. Charlotte probiert sich aus, wird etwas lockerer und geht auch mal mit ihm feiern – die Szene blieb mir vor allem positiv im Gedächtnis. Dafür muss Flarsky lernen, dass man auch mal etwas ernster an sein Leben gehen muss und nicht immer alles auf die leichte Schulter nehmen darf. Die beiden ergänzen sich gut, ohne toxische Verhältnisse aufleben zu lassen.

Der Soundtrack blieb mir leider nicht lange im Ohr. Falls jemand reinhören möchte, auf Spotify gibt’s dazu eine Playlist mit dunklen Beats, Hip Hop Tracks, Partysongs und auch einigen eher romantischen Hits.

„Long Shot – Unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich“ ist etwas für einen langweiligen Sonntagabend, an dem sowieso nicht mehr viel passiert. Für mich war der Film leider sehr vorhersehbar und die Gags waren nahezu alle schon im Trailer. Mich überraschte aber tatsächlich die doch sehr süße Lovestory, die allen bestimmt irgendwann im Film ein „ooohh“ entlocken wird.




Die Bilder sind dem Pureonline Pressenewsletter und dem Presseserver von digitalEPK entnommen. 
Vielen Dank für das Presseexemplar zur Sichtung.

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