Tolkien


[Werbung: Presseexemplar] Als ich „Tolkien“ im Kino gesehen habe, ahnte ich schon, dass dieser Film vermutlich in meine Top 10 der Lieblingsfilme des Jahres stürmen würde! Ich freue mich deshalb sehr, dass er seit dem 31. Oktober auf Blu-ray und DVD erhältlich ist. Wieso mir der Film so gut gefallen hat und was die Blu-ray und die DVD an Specials bieten, erfahrt ihr heute in einem neuen Blogbeitrag.

„Tolkien“ ist ein feinfühliger Film über den Autor J. R. R. Tolkien, der nicht nur von seiner Kindheit, sondern auch von seiner Jugend und seinen ersten schriftstellerischen Texten erzählt. An seiner Schule lernt Tolkien (Nicholas Hoult) eine Gruppe von Jungs kennen mit der er sich nach und nach anfreundet. Als jedoch der Krieg ausbricht, gehen einige von ihnen getrennte Wege und die Freundschaften drohen zu zerbrechen. Diese Gemeinschaft und die Nachwirkungen des Krieges prägen Tolkien so sehr, dass er daraus Inspiration für seine Werke zieht. Vor allem die Freundschaft zu Geoffrey Smith (Anthony Boyle) ging mir sehr nahe, was auch daran liegt, dass ich den Schauspieler bereits in „Harry Potter and the Cursed Child“ erleben durfte. Er war übrigens auch einer der Gründe, warum ich mir den Film nicht entgehen lassen wollte.

Aber nicht nur Freundschaft ist ein wichtiges Thema in „Tolkien“, auch die Bindung zu Edith Bratt (Lily Collins) spielt eine wichtige Rolle im Film. Edith wird zu Tolkiens Muse. Sie ist seine große Liebe und wird später sogar seine Ehefrau. Allerdings liegt der Fokus des Films definitiv nicht auf der Lovestory. Viel wichtiger sind all die unterschiedlichen Einflüsse, die Tolkien zu dem Menschen gemacht haben, für den wir ihn heute bewundern.

Für mich war es auch spannend zu sehen, wie aus dem Waisenkind der Oxford-Professor wird. Wer noch nicht so viel über Tolkien weiß, kann das eigene Wissen mit diesem Film ein wenig aufpeppen. Für Tolkien-Fans gibt es allerdings nicht so viel Neues zu bieten. Stattdessen kann man sich lieber auf die tollen Bilder konzentrieren, die wirklich unter die Haut gehen und episch anzusehen sind. Gerade die Schattenbilder im Krieg verdeutlichen auch nochmal stark, woher Tolkien seine Mittelerde-Inspirationen nahm. Ein bittersüßer Filmgenuss, der von einem grandiosen Soundtrack begleitet wird.


Am Film arbeitete übrigens der Regisseur Dome Karukoski, der ein großer Fan von Tolkiens Werk ist. Auch der Tolkien-Darsteller Nicholas Hoult war vor allem als Kind von seinen Büchern begeistert – und man merkt einfach direkt, wie viel Liebe in „Tolkien“ steckt.

Auf der Blu-ray und der DVD könnt ihr euch auf einen Audiokommentar des Regisseurs, eine Bildgalerie, entfallene Szenen und ein Featurette zu „Tolkien“ freuen.

Ich mochte „Tolkien“ nicht nur wegen der bildgewaltigen Szenen, der wunderschönen Musik und dem guten Schauspiel, sondern vor allem auch, weil man das Gefühl hat, nochmal nach Mittelerde zu kommen. Ich empfehle den Film allen, die wenigstens ein bisschen was mit Tolkien anfangen können und hoffe, dass er noch viele Menschen begeistern wird.



Die Bilder sind dem Fox Presseserver entnommen. Vielen Dank für das Presseexemplar.

Keine Kommentare:

Kommentar posten

Wenn du auf meinem Blog kommentierst, werden die von dir eingegebenen Formulardaten (und unter Umständen auch weitere personenbezogene Daten, wie z. B. deine IP-Adresse) an Google-Server übermittelt. Mehr Infos dazu findest du in meiner Datenschutzerklärung und in der Datenschutzerklärung von Google.