The Dead Don't Die


[Werbung: Presseexemplar] Wenn ich mich mal wieder mit Kunstblut vollgeschmiert habe, kann das eigentlich nur auf einen neuen Horrorstreifen hinweisen. Heute geht’s um „The Dead Don’t Die“ mit meinem Lieblingsschauspieler Adam Driver. Der Zombiefilm von Indie-Regisseur Jim Jarmusch ist seit dem 24. Oktober auf DVD und Blu-ray erhältlich. Wie er mir gefallen hat, verrate ich euch heute in einem neuen Blog-Beitrag. Außerdem könnt ihr auf meinem Instagram-Kanal je eine DVD und eine Blu-ray vom Film gewinnen.

Irgendwas stimmt in der Kleinstadt Centerville nicht. Das Handynetz funktioniert nicht, es geschehen seltsame Dinge und dann tauchen auch noch fies zerfetzte Leichen auf. Die Polizei wird losgeschickt, um den Mord zu klären. Während der Sheriff Cliff Robertson (Bill Murray) sich des Falls nicht sicher ist, hat sein Kollege Ronald Peterson (Adam Driver) aber schon die Lösung parat: Es waren Zombies, ganz klar. Die beiden gehen der Sache nach und müssen feststellen, dass sie sich inmitten der Zombieapokalypse befinden.

Wer sich auf einen klassischen Zombiefilm freut, hat nicht mit Jim Jarmusch gerechnet. Die Zombies sind zwar durchaus ekelig und schlurfig, aber trotzdem anders. Sie hängen irgendwie noch an ihrem alten Leben, wollen Kaffee trinken oder ihr Kind von der Schule abholen, was zu äußerst witzigen Momenten führt. Generell hat „The Dead Don’t Die“ einen sehr lakonischen Humor, den man mögen muss. Mal wird sogar die vierte Wand durchbrochen, was zu völlig absurden Scherzen führt. Ich persönlich war davon total angetan, weil es herrlich schräg und zwischendurch auch echt albern wurde.

Natürlich wollte ich den Film hauptsächlich wegen Adam Driver sehen, der großartig spielt. Er hat dieses Mal auch eine etwas andere Rolle, ist nicht der typische Choleriker wie sonst so häufig. Als Ronald ist er nicht gerade der schnellste Denker, dafür verteidigt er seine Stadt und seinen Sheriff wo es nur geht. Wer nicht lacht, wenn Adam Driver in einem Smart vorfährt oder einen „Star Wars“ Gag bringt, der wird mit „The Dead Don’t Die“ vermutlich keine Freude haben.
Mir gefiel vor allem die Freundschaft zwischen Cliff und Ronald und man merkt, dass die Schauspieler viel Freude beim Dreh hatten. Genial waren außerdem die Star-Auftritte von Selena Gomez, Iggy Pop und Tilda Swinton.



Der Film ist so langsam erzählt, wie ein müder Zombie über die Straße schlurft. Die Dialoge führen manchmal ins Nichts, es gibt ewig lange Szenen, dafür aber ein großes und episches Finale. Ich bin kein Fan von Filmen, die sehr lange brauchen, um ins Rollen zu kommen, aber bei „The Dead Don’t Die“ passte das einfach alles hervorragend zusammen.

Ich bin völlig begeistert von „The Dead Don’t Die“, auch wenn die langatmige Erzählweise gewöhnungsbedürftig für mich war. Ich habe viel gelacht, einige Male den Atem angehalten und hoffe, dass Jim Jarmusch weiterhin Adam Driver für seine Filme casten wird.

Auf der DVD und der Blu-ray könnt ihr euch auf ein Special über Bill Murray freuen, es gibt einen Clip über Zusammenhalt und wir werden hinter die Kulissen des Films mitgenommen. Wer jetzt unbedingt „The Dead Don’t Die“ sehen möchte, kann auf meinem Instagram-Kanal je eine DVD und eine Blu-ray gewinnen.



Die Bilder sind dem Universal Presseserver entnommen. Vielen Dank für das Presseexemplar.

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