JOJO RABBIT


[Werbung: Presseexemplar] Heut darf ich euch endlich ein absolutes Film-Highlight vorstellen, nämlich „Jojo Rabbit“! Der Oscar-prämierte Film von Regisseur Taika Waititi ist am 04. Juni auf DVD und Blu-ray erschienen und ich erzähle euch heute mal, was ich an der Drama-Komödie so genial fand.

Deutschland, Mitten im zweiten Weltkrieg: der zehnjährige Jojo (Roman Griffin Davis) hat einen imaginären Freund – Adolf Hitler. Er feiert ihn wie einen Popstar und ist darauf bedacht, alles zu tun, was sein Kumpel ihm ins Ohr flüstert. Als er herausfindet, dass seine Mutter (Scarlett Johansson) auf dem Dach ein jüdisches Mädchen (Thomasin McKenzie) versteckt, ist er erst mal verwirrt. Zumal das Mädchen namens Elsa total nett zu sein scheint. Sein gesamtes Weltbild wird auf den Kopf gestellt und je weiter der Krieg voranschreitet, desto mehr zweifelt er an seinen Gedanken. Kann die Liebe den Hass überwinden?

„Jojo Rabbit“ ist die perfekte Mischung aus schwarzer Komödie und Drama. Ich war am Anfang total skeptisch, aber ich wusste: dieser Film ist in den Händen von Taika Waititi ideal aufgehoben. Er orientierte sich an dem Roman „Caging Skies“ der neuseeländischen Autorin Christine Leunens und erhielt für den Film den Oscar für das beste adaptierte Drehbuch.
Der Film beginnt so lustig, dass ich mir auch beim zweiten Mal den Bauch vor Lachen halten musste. Dabei wird er mit jeder Szene spannender und dramatischer, bis er teilweise zu krassen Höhepunkten kommt, an denen man nur noch Rotz und Wasser heult.

Highlight ist neben den raffinierten Dialogen definitiv das grandiose Schauspiel. Roman Griffin Davis hat sich in mein Herz geschlichen! Toll fand ich auch seinen besten Freund Yorki, gespielt von Archie Yates. Die beiden Jungs sind echt der Hammer und hier möchte ich euch auch jegliche Interviews mit den beiden empfehlen. Zuckersüß.
Ich bin bekanntlich kein Fan von Scarlett Johansson aber sogar ihre Performance hat mich schwer bewegt. Sie spielt wirklich so facettenreich und pointiert, dass ich das ausnahmsweise loben muss.
Mit dem Witz von Sam Rockwell als queerer Soldat und Rebel Wilson als Gebärmaschine Deutschlands, ist der Cast perfekt abgerundet.
Cool ist auch, dass zur musikalischen Untermalung bekannte Pop-Songs auf Deutsch verwendet wurden.

Üblicherweise würde ich den Audiokommentar in einem Film nicht schauen, aber weil Taika Waititi hier zugange war, haben wir in der WG den gesamten Film mit seinem Kommentar gesehen – und das hat sich sehr gelohnt. Allein die ersten zehn Minuten sind zum Schießen und zwischendurch ruft er einfach mal alle Cast-Mitglieder an und hält mit ihnen einen Plausch.
Es lohnen sich darüber hinaus auch die Outtakes (da sieht man mal, wie krass gut die Kinderschauspieler_innen sind) sowie die entfallenen Szenen. Es gibt noch ein Making-Of zu hinter den Kulissen, wenn ihr mehr haben wollt.

„Jojo Rabbit“ ist eine dramatische Komödie, bei der kein Auge trocken bleibt. Ich bin tierisch begeistert von diesem Film und möchte ihn einfach jedem ans Herz legen! Einer meiner absoluten Jahres-Highlights!



Die Bilder sind dem FOX Presseserver entnommen. Vielen Dank für das Presseexemplar.

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